Diesen Schutz braucht dein Kaffee: Ratgeber für Röster:innen

Kaffee enthält bis zu 800 kostbare Aromen – doch ohne die richtige Verpackung sind sie schnell verloren. Wer falsch verpackt, dem drohen beschädigte Beutel, Kondenswasser und vieles mehr. Aber keine Sorge: Wir bei Packiro haben die perfekte Kaffeeverpackung und erklären dir alles, was du wissen musst!

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Schutz vor Reaktionen mit Sauerstoff

Sauerstoff ist überall - klar. Deshalb kann eine Reaktion der Aroma-Öle, die sich in deinem Kaffee befinden, nie ganz vermieden werden. Wir geben dir einige Tipps, die du bei der Verpackung und Aufbewahrung beachten solltest.

Tipp 1: Schnelle Abfüllung

Unser Tipp 1 ist für dich als Röster:in wahrscheinlich wie das kleine, altbekannte Einmaleins: Fülle deine Bohnen nach dem Abkühlen zeitnah ab, damit sie nicht zu lange offen herum liegen.

Tipp 2: Ermögliche deinem Kaffee das Ausgasen
Nach der Röstung gast der Kaffee Kohlendioxid aus. Dadurch kann es zu einem Überdruck in der Verpackung kommen. Worst-Case-Szenario: Sie wird beschädigt oder platzt, was deine kostbaren Bohnen unbrauchbar macht. Deshalb ist ein Aromaventil bei Kaffeeverpackungen Pflicht – es ermöglicht das Austreten und verhindert gleichzeitig das Einströmen von Luft. Leider bieten nicht alle Verpackungshersteller ein Aromaventil an – bei uns kannst du alle Blockbodenbeutel mit Aromaventil bestellen.

Tipp 3: Luftdichte und wiederverschließbare Verpackungen
Da die wenigsten Konsument:innen eine ganze Kaffee-Packung auf einmal aufbrauchen, sollte sie natürlich wiederverschließbar sein – und zwar luftdicht, aus oben genannten Gründen. Der Zipper, den du standardmäßig und kostenlos mit unseren Blockbodenbeuteln erhältst, ermöglicht genau das und bietet dir darüber hinaus eine superbreite Öffnung zum Abfüllen!

Tipp 4: Achte auf die Sauerstoffbarriere deiner Kaffeeverpackung
Die Sauerstoffbarriere wird als sogenannte Sauerstoff-Permeationsrate/Oxygen Transmission Rate (OTR) gemessen. Bei unserer Verpackungsheldin Martha liegt diese beispielsweise bei 0,04cm3/m2*24h*bar. Falls du mit diesem Wert erstmal nichts anfangen kannst: Alle Werte unter 1 sind sehr gut, in der Realität haben herkömmliche Kaffeeverpackungen (PET/OPP metallisiert) allerdings Raten, die zwischen 20 - 40 cm3/m2*24h*bar liegen. Je kleiner die Zahl, desto besser, weil weniger Luft in die Verpackung eindringen kann. Klingt logisch, oder?

Schutz vor Feuchtigkeitseinwirkung

Ob beim Verkauf in Cafés oder Zuhause beim Kunden: Es ist nicht unüblich, dass die Verpackung in der Nähe der Küche platziert wird. Hier lauert eine weitere Gefahr für deine Bohnen: Durch Feuchtigkeit kann sich Kondenswasser auf den Bohnen bilden und sie verderben. Im schlimmsten Fall kann sich nach einiger Zeit sogar Schimmel bilden.

Tipp 5: Achte auf eine hohe Feuchtigkeitsbarriere deiner Verpackung
Die Feuchtigkeitsbarriere wird auch Water Vapor Transmission Rate (WVTR) genannt. Auch hier glänzt unsere Martha mit Top-Werten: 0,06g/m2*24h. Es gilt auch hier: Je geringer der Wert und damit die Durchlässigkeit von Wasserdampf, desto besser bleibt dein Kaffee geschützt.

Tipp 6: Verpackungen immer trocken lagern
Diesen Tipp solltest du nicht nur selbst beherzigen (lagere deine Produkte z.B. nur im Keller, wenn dieser trocken ist), sondern ihn auch an deine Kund:innen weitergeben. Wenn Kaffee im Kühlschrank gelagert wird, kann er beispielsweise fremde Gerüche und Aromen aufnehmen. Zusätzlich kann Feuchtigkeit im Kühlschrank natürlich nie ganz vermieden werden.

Schutz vor UV-Strahlung und Wärme

Dein Kaffee hat einen schönen, hellen Platz im Warenregal verdient – klar. Wenn da nur nicht die UV-Strahlung als natürlicher Feind des Aromas wäre! Was du tun kannst, um zu verhindern, dass dein Kaffee bitter wird und sich Oxidationsprozesse beschleunigen:

Tipp 7: Wähle eine Verpackung mit hoher UV-Barriere
Keine Sorge, du musst deine Verpackungen natürlich nicht verstecken, um deine Bohnen vor UV-Strahlung zu schützen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte aber auch bei einer Verpackung mit hohem UV-Schutz wie unserer Martha vermieden werden.

Unser Material Martha hat die stärkste UV-Barriere unserer Verpackungen.

Schon gewusst?

Durch die hohen Schutzeigenschaften unserer Kaffeeverpackungen können wir eine Haltbarkeit von 12 Monaten gewährleisten.

Schutz vor Migration von Schadstoffen

Ein weiterer Punkt, der gerade bei Verpackungen im Lebensmittelbereich essentiell ist, den aber leider nicht immer jeder auf der Agenda hat: Die Verhinderung der Migration von Schadstoffen.
Bisphenol A (BPA) zum Beispiel ist ein chemischer Stoff, der für einige Lebensmittelkontaktmaterialien wie Verpackungen verwendet wird. Da die Aufnahme in den menschlichen Körper schädlich ist, ist sie bei Trinkflaschen für Säuglinge sogar verboten. Packiro-Pouches sind selbstverständlich nachweislich BPA-frei.

Wichtige Standards und Zertifizierungen deiner Kaffeeverpackung

Standards der Lebensmittelsicherheit sollten - wie der Name schon sagt - eigentlich Standard für alle Verpackungshersteller sein. Trotzdem empfiehlt es sich, hier genau nachzufragen, damit du als Röster:in auf der sicheren Seite bist. Unser Tipp: Frage vor vor dem Kauf deiner Verpackungen nach einer Konformitätserklärung, die dir bestätigt, dass deine Verpackungen lebensmittelsicher sind.

Erkundige dich, ob die Verpackungen unter den höchsten Lebensmittelsicherheitsstandards von ISO- und BRC-zertifizierten Herstellern produziert werden. Unsere Packiro-Pouches sind beispielsweise nachgewiesen lebensmitteltauglich, da alle am Herstellungsprozess beteiligten Unternehmen nach dem Verpackungsstandard BRCGS Packaging und der Norm 9001 von TÜV Süd zertifiziert sind.

Du hast weitere Fragen zu den Schutzeigenschaften & Zertifizierungen unserer Packiro-Pouches?

Schreib uns gerne!